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Stadler Treppen
Größere Kinder können problemlos auf der Treppe spielen. Für Kleinkinder oder Babys hingegen birgt eine Treppe einige Gefahren. Um Unfälle zu Hause zu vermeiden, gibt es Sicherungen wie Treppenschutzgitter oder Schutznetze (Bild: Stadler Treppen).
Größere Kinder können problemlos auf der Treppe spielen. Für Kleinkinder oder Babys hingegen birgt eine Treppe einige Gefahren. Um Unfälle zu Hause zu vermeiden, gibt es Sicherungen wie Treppenschutzgitter oder Schutznetze (Bild: Stadler Treppen).

Kindersichere Treppen und Geländer

Für Kinder ist das ganze Zuhause ein einziger Abenteuerspielplatz: Da wird aus dem Bett schnell ein klasse Trampolin, aus dem Schrank ein sicheres Versteck und aus dem Treppenhaus ein prima Kletterpark. Die Eltern hält der Entdeckungsdrang des Nachwuchses meist ordentlich auf Trab. Um Unfällen beim Spielen und Toben vorzubeugen, ist es umso wichtiger, Schwachstellen wie Treppen für die Kleinen und Kleinsten so sicher wie möglich zu gestalten. Die Spezialisten bei Stadler Treppen geben Tipps, wie diese für Kinder noch sicherer gemacht werden können.  

Treppenschutzgitter bieten Sicherheit

Die effektivste Vorrichtung, um Treppen für Kinder sturzsicher zu machen, ist ein Treppenschutzgitter. Es ist – passend für jedes Zuhause – in zahlreichen Materialien wie Holz, Metall oder Kunststoff, in unterschiedlichen Maßen sowie mit unterschiedlichen Schließmechanismen erhältlich. Bei der Befestigung kann zwischen einfachem Klemmen oder festem Verschrauben gewählt werden.

Für welche Variante sich Eltern auch entscheiden: Die Verankerung sollte äußerst stabil sein, um der Beanspruchung standzuhalten, wenn Kinder beim Toben dagegen rennen oder sich bei ersten Kletterversuchen an das Gitter hängen. Da Kinder ihre Umgebung gerne anfassen oder gar einer Geschmacksprobe unterziehen, sollten die Materialien des Gitters natürlich auch absolut schadstofffrei sein.

Checkliste: So ist das Schutzgitter wirklich kindersicher

Bei der Installation eines Schutzgitters gibt es einiges zu beachten. Die Treppen-Profis von Stadler raten: Das Gitter sollte auf jeden Fall mit dem Siegel für geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen) ausgezeichnet sein. Zudem sollte die neue Schutzvorrichtung einige Mindestanforderungen, festgehalten in der DIN-Norm DIN-EN-1930 („Artikel für Säuglinge und Kleinkinder – Kinderschutzgitter – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“) erfüllen.

Gemäß dieser Vorgaben muss das Gitter mindestens 65cm hoch sein, bis zu dieser Höhe keine Auftrittsmöglichkeit bieten und noch vor der ersten Treppenstufe montiert werden. Damit haben auch sportliche Babys und Kleinkinder keine Chance, darüber zu klettern. Um ein Durchrutschen zu vermeiden, dürfen Zwischenräume zu Wänden oder Fußboden sowie zwischen den Sprossen maximal 65mm betragen. Außerdem bietet ein zusätzlich angebrachtes Fangnetz hier zusätzliche Sicherheit. Kanten oder Ecken, an denen sich die Kleinen stoßen könnten, müssen vollständig abgedeckt oder abgerundet sein.

Zudem sollte es keine Stellen am Schutzgitter geben, an denen sich die Kinder bei der Erforschung Hände oder Füße quetschen oder einklemmen könnten. Der Verschlussmechanismus ist so konstruiert, dass ihn ein Kind nicht alleine öffnen kann. Ein Erwachsener sollte das Gitter allerdings mit einer Hand öffnen und auch wieder schließen können.

Treppengeländer sichern nicht vergessen

Treppenfuß und Treppenende sind gesichert, und nun? Jetzt sollte ein zusätzlicher Schutz für das Treppengeländer angebracht werden. Denn waagerecht verlaufende Geländerstäbe laden kleine Kletterer förmlich zum Erklimmen ein. Mit dem Anbringen eines speziellen Schutznetzes ist dieser Gefahrenbereich schnell sicher gemacht. Gemäß dem Motto „Handwerkskunst statt Treppen von der Stange“ geben die Treppenspezialisten bei Beratungsterminen auch Empfehlungen, welche Möglichkeiten zur Sicherung der neuen Treppe passen.

Das gilt natürlich sowohl für Bestandsbauten als auch für die Traumtreppe im neugebauten Eigenheim. Wem zum Beispiel das Erscheinungsbild des Treppengeländers nicht gleichgültig ist, sollte den Tipp der Stadler-Treppenprofis nutzen: Plexiglasscheiben oder feste Kunststoffplanen erfüllen denselben Zweck und können ganz einfach am Geländer befestigt werden und spurlos wieder abgenommen werden, sobald sie nicht mehr benötigt werden.

Weitere Informationen: www.stadler.de