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Schubert
Das Flowmodul macht das Verpacken von Produkten wie Süßwaren, Kosmetik- und Pharmaartikel in Schlauchbeutel erstmals nahtlos innerhalb der bewährten Toploading-Verpackungsmaschinen von Schubert möglich. (Bild: Gerhard Schubert GmbH)
Das Flowmodul macht das Verpacken von Produkten wie Süßwaren, Kosmetik- und Pharmaartikel in Schlauchbeutel erstmals nahtlos innerhalb der bewährten Toploading-Verpackungsmaschinen von Schubert möglich. (Bild: Gerhard Schubert GmbH)

Schubert erzielt erneut Umsatzplus und wächst international

Erfolgreicher Jahresabschluss 2016 und neue Etappenziele

Schubert zieht für 2016 eine positive Jahresbilanz: Die Gerhard Schubert GmbH steigerte ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent auf 187,2 Mio. Euro. Eine sehr gute Auftragslage, dynamische Auftragseingänge insbesondere aus den USA und im Pharma-Bereich sowie eine erfolgreiche Weltleitmesse interpack lassen auch für 2017 ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr erwarten. Ziel des Marktführers für digitale Verpackungsmaschinen ist es, dieses Jahr erstmals die Umsatzmarke von 200 Mio. Euro zu erreichen. Die gesamte Unternehmensgruppe erwirtschaftete 2016 einen konsolidierten Umsatz von rund 233 Mio. Euro und beschäftigt mittlerweile 1.174 Mitarbeiter.

 

Stärkung der Marktanteile in Nordamerika

Schubert konnte auch 2016 immer mehr Kunden von seinen hochflexiblen Verpackungsmaschinen überzeugen. Sehr erfolgreich verlief die Geschäftsentwicklung in Europa. Für die Zukunft besonders erfreulich bewertet das Unternehmen die wachsenden Auftragseingänge in den USA und in Kanada: „Schubert genießt auch in Nordamerika bei vielen Kunden einen sehr guten Ruf“, so Marcel Kiessling, Geschäftsführer von Schubert für Vertrieb und Service. „Große Nachfrage verzeichnet Schubert North America insbesondere aus der Lebensmittelbranche, die mit der Automatisierung ihrer Sekundärverpackungsprozesse ihre Flexibilität deutlich steigern kann. Mit einem höheren Bekanntheitsgrad streben wir in Nordamerika eine Verdoppelung des Umsatzes in den nächsten zwei Jahren an“, so Marcel Kiessling.

Neben insgesamt kontinuierlich starken Aufträgen aus der Lebensmittel- und Süßwarenindustrie verzeichnete 2016 auch Schubert-Pharma ein besonders großes Wachstum mit einem Umsatzplus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die unter dem Dach von Schubert Packaging Systems geleitete Business-Unit hat seit ihrem Start 2014 ihre Umsätze deutlich ausbauen können. Das Unternehmen, das am Markt für seine Engineering-Expertise bekannt ist, wies 2016 einen Umsatz von 52,2 Mio. Euro aus. Im Mai 2017 startete Schubert Packaging Systems am Markt mit dem neuen Kompetenzteam Schubert-Cosmetics, das Produzenten als zentraler Ansprechpartner für alle Fragestellungen rund um das Abfüllen und Verpacken von kosmetischen Produkten zur Verfügung steht.

Weichenstellungen für nachhaltiges Wachstum

Schubert treibt seinen Wachstumskurs weiter voran: „Wir planen die stetige Erweiterung der Produktions- und Montageflächen bis 2020“, berichtet Peter Gabriel, Kaufmännischer Geschäftsführer der Gerhard Schubert GmbH. „In diesem Jahr investieren wir rund 20 Mio. Euro am Standort Crailsheim sowie in den Bereich Forschung und Entwicklung. Damit sind wir bestens gerüstet, um in bestehenden und neuen Märkten zusätzliche Anteile zu gewinnen.“

„Neben der Erweiterung des Primärverpackungsbereichs liegt der Fokus der Entwicklungsarbeit 2017 insbesondere auf dem Aufbau der neuen digitalen Plattform GRIPS.world“, so Ralf Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter Den ersten Entwicklungsschritt präsentierte Schubert im Mai 2017 auf der interpack in Düsseldorf. „Die webbasierte Plattform vereint unter einer einzigen Bedienoberfläche in Zukunft alle wichtigen Funktionen für die Überwachung und Dokumentation der Maschinendaten und bietet hocheffiziente Features für die präventive Wartung“, betont Ralf Schubert.

Entscheidend für weiteres internationales Wachstum ist ein ausgezeichneter Service. Daher baut Schubert zurzeit seine Serviceleistungen weiter aus. Für diese Aufgabe ist das Unternehmen mit Marcel Kiessling, der seit 2016 das Führungsteam von Schubert ergänzt und die operative Führung der Bereiche Vertrieb und Service übernommen hat, ideal aufgestellt. „Wir verstehen uns als starker Partner unserer Kunden. Ein umfassender Service ist maßgebend für eine dauerhaft hohe Kundenzufriedenheit. Deshalb werden wir unser Service-Team bis 2019 um 30 Prozent vergrößern und weitere internationale Service-Stützpunkte etablieren“, so Marcel Kiessling. Insgesamt gliedert Schubert sein Serviceangebot in fünf neue Leistungsbereiche – Schubert Expert Center, Schubert Parts Center, Schubert Performance Program, Schubert Uptime Program und Schubert Flex Program – und bietet darüber hinaus individuelle Servicepakete an.

Innovative Meilensteine 2016

Dass Schubert zu den Innovationsführern der Branche zählt, bestätigte das Unternehmen auch im Jahr seines 50-jährigen Firmenbestehens. „Ein wichtiger Meilenstein 2016 war der Start der Serienproduktion der weltweit ersten schaltschranklosen Verpackungsmaschinen. Seit der Einführung 2014 hat sich die Technologie erfolgreich am Markt etabliert“, berichtet Ralf Schubert. „Rund die Hälfte aller Aufträge für Toploading-Maschinen (TLM) wird nun bei Schubert schaltschranklos ausgeführt.“

Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen insbesondere durch die Ausweitung seiner Tätigkeiten im Bereich Primärverpacken durch die Integration von Verpackungsprozessen in das bewährte TLM-Baugruppenkonzept. Dazu zählen neue Systemkomponenten zum Abfüllen, z. B. von Kosmetikprodukten oder Kaffeekapseln sowie insbesondere das neue Schlauchbeutelaggregat Flowmodul, das auf der Fachpack 2016 in Nürnberg Premiere feierte. Die nun achte Standardkomponente der modularen TLM-Technologie von Schubert macht das Verpacken von Produkten wie Süßwaren, Kosmetik- und Pharmaartikeln in Schlauchbeutel erstmals nahtlos innerhalb einer TLM-Maschine von Schubert möglich. Mit seinen Vorteilen für das Primärverpacken in Bezug auf Qualitätskontrolle, Effizienz, Platzbedarf und Flexibilität bewies das Unternehmen erneut, Marktbedürfnisse zu erkennen und diese in hocheffiziente Lösungen umzusetzen.

Mehrwerte schaffen durch Kooperation

Im Getränkebereich hat Schubert mit der 2016 gestarteten Kooperation mit KHS einen neuen Benchmark gesetzt: Gemeinsam bieten sie Brauereien und Getränkeherstellern ein kompaktes Komplettsystem für das Abfüllen sowie das flexible Verpacken von Flaschen. Die neue Blocklösung Innopack TLM ermöglicht eine nahezu unbegrenzte Verpackungsvielfalt. „Unsere Turnkey-Lösung ist zukunftsweisend. Das Konzept hat sich in der Branche bereits herumgesprochen. Wir verzeichnen immer mehr Aufträge und zahlreiche Projektanfragen“, so Peter Gabriel. Auf der drinktec im September 2017 wird Schubert gemeinsam mit KHS eine innovative Anwendung der neuen Blocklösung präsentieren.

Der Blick ins laufende Geschäftsjahr lässt für 2017 eine weitere positive Geschäftsentwicklung erwarten: „Wir verzeichnen dieses Jahr eine sehr gute Auftragslage. Auch die interpack haben wir mit drei Aufträgen und zahlreichen konkreten Projektanfragen erfolgreich abgeschlossen“, so Peter Gabriel. „Wir sind daher sehr optimistisch, 2017, unser Ziel zu realisieren, erstmals die Umsatzmarke von 200 Mio. Euro zu erreichen“.

Weitere Informationen auf: www.gerhard-schubert.de