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Ottenwälder und Ottenwälder
Die Gehäuse von li.co sind aus Aluminiumdruckguss gefertigt. Das Material kann nach Lebensende recycelt werden (Foto (l.) / Abb. (r.u.): Hoffmeister; Foto (r.o.): Ottenwälder und Ottenwälder / David Stifani).
Die Gehäuse von li.co sind aus Aluminiumdruckguss gefertigt. Das Material kann nach Lebensende recycelt werden (Foto (l.) / Abb. (r.u.): Hoffmeister; Foto (r.o.): Ottenwälder und Ottenwälder / David Stifani).

iF DESIGN AWARD 2019 für die Leuchte li.co

Bereits Ende 2018 wurde der neue Strahler li.co, den die Designagentur Ottenwälder und Ottenwälder für Hoffmeister entworfen hat, mit dem Good Design Award ausgezeichnet. Nun hat er auch die international besetzte Jury des renommierten iF DESIGN AWARD überzeugt. Die Auszeichnungen bestätigen die erfolgreiche Produktgestaltung aus der Feder der Designagentur aus Schwäbisch Gmünd. Ottenwälder und Ottenwälder schufen mit li.co eine variabel anpassbare Leuchtenfamilie, die sowohl in öffentlichen Bauten wie Museen und Galerien, in Verkaufsräumen als auch im privaten Wohnen eingesetzt werden kann.

Ottenwälder und Ottenwälder beschäftigen sich seit ihrer Gründung 1991 kontinuierlich mit dem Thema Licht. Bis heute haben die Industriedesignerin Petra Kurz-Ottenwälder und der Industriedesigner Max Ottenwälder eine große Bandbreite an Leuchten entwickelt – von der handlichen Taschenlampe über verspielte Lichtobjekte, flexible Arbeitsleuchten und funktionale Strahlerserien bis hin zu effizienten Beleuchtungslösungen für den Straßenraum.

Das Licht steht bei den Entwürfen immer im Fokus: „Es geht uns nur zweitrangig um die Leuchte, sie ist nur die Hülle“, erklären Ottenwälder und Ottenwälder. „Das eigentliche Produkt, um das wir uns kümmern, ist das Licht. In unseren Leuchten muss Licht leben und sich voll entfalten können.“ Und so bestimmen Innovation, Zeitlosigkeit und Ästhetik das Leuchtendesign von Ottenwälder und Ottenwälder.

Für die Designagentur ist li.co die zwölfte Leuchte, die sie für den Leuchtenhersteller Hoffmeister aus Schalksmühle entwickelte. Die Zusammenarbeit begann bereits 2005. Ottenwälder und Ottenwälder legten auch den Grundstein für das aktuelle Corporate Product Design für Hoffmeister: Eine puristische Formsprache und reduzierte Materialien bestimmen die Leuchten, die sich harmonisch in verschiedene Umgebungen fügen und die jeweils geforderte Lichtsituation meistern.

Hohe Auszeichnungen für li.co

Der Erfolg des neuen Strahlers li.co wurde nun mit der Verleihung des Good Design Awards 2018 und des iF DESIGN AWARD 2019 bestätigt. Der iF DESIGN AWARD zählt zu den weltweit renommierten Design-Labels. Prämiert wurde li.co in der Disziplin Produktdesign, Kategorie „Lighting“. Der iF DESIGN AWARD wird einmal im Jahr von der weltweit ältesten unabhängigen Designinstitution, der iF International Forum Design GmbH in Hannover, vergeben.

Der Good Design Award wird ausgelobt vom internationalen Architektur- und Designmuseum The Chicago Athenaeum gemeinsam mit dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies.

li.co konnte die beiden internationalen Expertenjury durch sein innovatives und nachhaltiges Produktdesign überzeugen: Robuste Materialien und die Konstruktion, die den Austausch einzelner Komponenten zulässt, machen die Leuchte zu einem besonders langlebigen Produkt. Äußerst funktional ist li.co wiederum durch die schnelle Veränderbarkeit. Zugleich sorgt das minimalistische Design für hohe Ästhetik.

Die Entstehung einer Leuchte

li.co – kurz für light concept – sollte laut des Briefings von Hoffmeister zurückhaltend und zugleich hoch funktional gestaltet sein. Vom Leuchtenhersteller gab es dazu klare Vorgaben: Eine möglichst geringe Bauhöhe, die Integration der Vorschaltgeräte in das Leuchtengehäuse, nicht sichtbare Verschraubungen und eine werkzeuglose Montage der Lichtkomponenten sowie der Zubehörteile. Die Bedienung des Strahlers war selbsterklärend und damit nutzerfreundlich gewünscht. Formal wiederum sollte sich li.co harmonisch in unterschiedlichste Architekturstile und Bauaufgaben fügen – von Sakralbauten über Museen, Shops bis hin zu Flughafenterminals.

Die Gestaltungsidee: eine Flutlichtanlage „en miniature“

Das wichtigste beim Entwurf einer neuen Leuchte ist für Ottenwälder und Ottenwälder stets die Entwicklung einer Geschichte. Was soll die Leuchte, die Leuchtenfamilie erzählen? „Ohne eine überzeugende Story fangen wir nicht mit dem Design an“, betonen die Gestalter. Die Idee für li.co war eine Flutlichtanlage „en miniature“. Ursprünglich wurden Flutlichtanlagen im Theater zur Bühnenbeleuchtung verwendet. Inzwischen finden sie überall Anwendung – bis hin zum Fußballstadion. Durch verschiedene Leuchtmittel und Reflektoren sind sie an unterschiedliche Situationen anpassbar.

Auch li.co sollte für jede erdenkliche „Bühne“ eingesetzt werden können, ohne dabei selbst im Vordergrund zu stehen. Das Ergebnis: Mit dem neuen Lichtwerkzeug lassen sich unendlich viele Szenen beleuchten, seien es öffentliche Bauten wie Museen und Galerien, Verkaufs- oder private Wohnräume.

Ein Strahler – unzählige Beleuchtungseinstellungen

Obwohl li.co in unterschiedlichsten Umgebungen einsetzbar ist und zahlreiche Lichtfunktionen inkludiert, konnten Ottenwälder und Ottenwälder den Strahler li.co sehr kompakt gestalten: Die Abmessungen des Gehäuses richten sich nach der Größe der LED-Platinen, der Linsenoptik sowie der elektronischen Betriebsgeräte und den Adaptionsmöglichkeiten für die Zubehörteile. Ohne die optimale lichttechnische und thermische Funktion zu vernachlässigen, wurden die Bauräume so weit wie möglich reduziert und die Komponenten platzsparend angeordnet.

Zugleich ist eine einfache Handhabung gegeben: In Sekundenschnelle lassen sich werkzeuglos die LED-Kassetten mit den verschiedenen Lichtoptiken wechseln und je nach Anforderung mit unterschiedlichen Prismenrastern, Blenden oder Effektfolien-Einsätzen ergänzen. Drei verschiedene optische Systeme sind wählbar: Linsenwandfluter, oval flood oder rotationssymmetrisch. Je nach Ausstattung können verschiedene Abstrahlungscharakteristika erzielt werden, die von einem ganz konzentrierten bis zu einem großen, weicheren Lichtkegel reichen – narrow spot beziehungsweise oval flood. Bei der Farbtemperatur stehen Warmweiß (2.700 K), Neutralweiß (3.000 K) und Kaltweiß (4.000 K) zur Auswahl.

Die Gehäuseteile des Strahlers bestehen aus Aluminiumdruckguss. Mit dem Material wurden bereits bei vorangegangenen Serien beste Erfahrungen im Hinblick auf Oberflächenqualität, thermische Belastbarkeit bei guter Wärmeableitung, Nachhaltigkeit und Funktionalität gemacht. Lackiert werden die Gehäuseteile in zurückhaltendem Weiß, Schwarz oder Silber.

Je nach Raumsituation lässt sich li.co entweder in die control.x Stromschienen von Hoffmeister oder direkt in die Decke beziehungsweise Wand integrieren. Zugleich können die elektronischen Betriebsgeräte in die Gebäudeautomatisierung eingebunden werden, um eine optimale Lichtregulierung zu erzielen.

Lang lebe li.co

Die kompakte Bauweise und flexiblen Lichteinstellungsmöglichkeiten gewähren neben dem vielfältigen auch einen langjährigen Einsatz des Strahlers bei sich ändernden Anforderungen. Damit ist der Leuchtenentwurf sehr nachhaltig. Durch ein abgestimmtes Thermomanagement des Gehäuses und einer sehr geringen Systemanschlussleitung wurde zudem eine lange LED-Lebensdauer erzielt. Sollte es doch zu Störungen kommen, sind einzelne licht- und elektronische Komponenten austauschbar, wobei eine Hoffmeister-Systemgarantie von fünf Jahren gilt. Erfahrungsgemäß jedoch sind Hoffmeister Leuchten häufig länger als 20 Jahre im Einsatz. Ist das Lebensdauerende dann erreicht, können die Gehäuseteile von li.co sortenrein recycelt werden. 

Die Investition lohnt sich

Im internationalen Vergleich überzeugen Hoffmeister Leuchten wie li.co vor allem durch eine absolut präzise Lichtlenkung. Das ist etwa vor allem bei der Beleuchtung von musealen Exponaten extrem wichtig. Streulicht würde einer perfekten Lichtinszenierung im Wege stehen und viel Energie ungenutzt verpuffen lassen. Hier haben viele günstigere Leuchten, wie sie vor allem aus Asien auf den europäischen Markt strömen, ihre natürlichen Grenzen. Außerdem sind diese Leuchten nicht so vielfältig wie der li.co LED-Strahler.

Mit dem neuen Hoffmeister-Strahler ist eine der flexibelsten Leuchtenserien auf dem Markt entstanden, insbesondere im musealen Kontext. Dieser Erfolg zeichnet die langjährige Zusammenarbeit von Hoffmeister mit Ottenwälder und Ottenwälder aus. „Alle Leuchten, die mit Ottenwälder und Ottenwälder entwickelt wurden, haben Sinn und Verstand. Ottenwälder und Ottenwälder zeichnet aus, dass sie zuhören können“, betont auch Jörg Drewes von der Lichtplanung Hoffmeister. „Einmal richtig zugehört und Sie bringen das Gewünschte in die passende Gestalt. Wir sprechen bei der Entwicklung eigentlich nie über Design, sondern immer nur über das Licht und die Leuchte. Das spüren wir und auch unsere Kunden am fertigen Produkt.“

Weitere Informationen: www.ottenwaelder.de

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