Die Website als Interface zum Unternehmen

Trendbook

Wie kommen wir leichter zusammen?

Das Jahr 2020 wirkte wie ein Wüstensturm und legte sich anbahnende Trends für alle gut erkennbar frei. Aus wirtschaftlichen, ökologischen und nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen werden sich die persönlichen Kontakte im B2B-Segment in der Zukunft reduzieren, digitale Begegnungs- und Informationsformate werden zunehmen. Web-Technologie wird Live-Messen als Leitmedium im B2B-Vertrieb ablösen, wenn sie es denn nicht schon hat.

Damit zeichnet sich auch das Programm ab, wie Websites in Zukunft weiterentwickelt werden. Websites wandeln sich von der Informations- zur Interaktionsplatt­form. Immer weniger werden die Menschen Lust haben, längere Texte zu lesen. Sie werden schneller in den direkten Kontakt gehen. Dabei ist „das Unternehmen“mit seinen teilweise im Homeoffice arbeitenden Mitarbeitern, mit seinen international verteilten Entwickler- und Vertriebs- und Service-Mannschaften, weit weniger als zentraler realer Ort zu verstehen, wie wir es heute noch denken. Wir werden es vielmehr als Kompetenz- und Leistungsnetzwerk verstehen. Der Webauftritt repräsentiert dieses Netzwerk und gibt mir als internationalem Interessenten den direkten und sofortigen persönlichen Zugang.

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Erweiterung der Funktionen

Entsprechend einer intensiveren Nutzung werden Websites weiter an internationaler Reichweite und Nutzung gewinnen, zu Lasten der Fachpresse und der Fachmessen. Websites werden dementspre­chend in den nächsten Jahren vielfältige Funktionen aufnehmen.

Virtuelle Produkterlebnisse: Durch Animation oder digitale Zwillinge werden Maschinen „in Betrieb“ gezeigt und erläutert. Durch AR- oder VR-Effekte können Produkte oder Anlagen beim Kunden vor Ort lebendig werden. Die zumindest grobe Konfiguration von Produkten oder Anlagen. Schneller persönlicher Kontakt über die Einbindung von Chat- und Videokonferenz-Tools, Anbindung von Telefonie. Sprachgesteuerter Zugriff auf wichtige Kontakte und Informationen des Unternehmens, je mehr in Verkehrsmitteln die Aufmerksamkeit nicht mehr konstant auf dem Verkehrsgeschehen liegen muss.

Die Entwicklung mächtiger, browserbasierter Kundenportale, mit Performance-Daten der Produkte, zur Buchung von Services und Extra-Leistungen sowie maßgeschneiderten Informationen. Die Anbindung von kleineren oder größeren Online-Shops für Standard-Produkte, Ersatzteile oder Verbrauchsmaterialien.