Markenentscheidungen bei internationalen Akquisitionen
Ausgangslage / Entscheidungsbedarf
Ein international tätiger technischer Dienstleistungskonzern hatte seine Akquisitionsaktivitäten in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet. Mit der steigenden Zahl internationaler Zukäufe entstand die Herausforderung, Markenfragen nicht mehr fallweise, sondern systematisch und konsistent zu bewerten.
Gesucht wurde ein praktikabler Ansatz, um Markenrisiken, Integrationsaufwand und Architekturentscheidungen frühzeitig in den M&A-Prozess einzubeziehen.
Ziel des Mandats
Ziel war die Entwicklung eines konzernweiten Entscheidungsrahmens für markenrelevante Fragestellungen bei Akquisitionen.
Im Fokus standen:
- bessere Entscheidungsgrundlagen für M&A und Management
- transparente Bewertung von Markenrisiken und Integrationsaufwand
- einheitliche Kriterien für zukünftige Akquisitionen
- klare Empfehlungen zur Markenarchitektur nach dem Closing
Unser Beitrag (Beratungsleistung)
Gemeinsam mit den Bereichen M&A, Brand, Legal und weiteren Stakeholdern entwickelten wir einen strukturierten Brand-Due-Diligence-Ansatz für internationale Akquisitionen.
Dazu gehörten:
- Entwicklung eines Sizing-Modells zur Einordnung von Akquisitionen
- Definition relevanter Bewertungsdimensionen für Markenentscheidungen
- Konzeption eines Brand-Due-Diligence-Playbooks
- Entwicklung von Entscheidungslogiken für Markenarchitektur und Integration
- Verankerung des Ansatzes im bestehenden M&A-Prozess
Vorgehensweise
- Analyse bestehender Entscheidungs- und Integrationsprozesse
- Workshops mit relevanten Fachbereichen und Stakeholdern
- Entwicklung eines pragmatischen Bewertungs- und Priorisierungsmodells
- Erarbeitung eines konzernweiten Brand-Due-Diligence-Frameworks
- Abstimmung und Integration in die zukünftige M&A-Governance
Ergebnis / Wirkung
Der Konzern verfügt heute über eine gemeinsame Methodik zur Bewertung von Markenfragen im M&A-Kontext.
Dadurch entstehen:
- höhere Transparenz über Chancen und Risiken
- schnellere und belastbarere Entscheidungen
- bessere Verzahnung von M&A, Brand und PMI
- konsistente Architekturentscheidungen über Länder und Divisionen hinweg
- ein skalierbarer Ansatz für zukünftiges Wachstum durch Akquisitionen
Welche Aspekte sind für die Markenentscheidung relevant?
Einordnung im Wirkungsmodell
Dieses Mandat stärkte insbesondere:
- Strategie
- Reputation & Corporate Leadership
- Governance & Entscheidungsqualität
Zusätzlich:
- Wachstum & Marktzugang
Markenentscheidungen im M&A-Prozess systematisch absichern
Gern zeigen wir, wie Sie Marketing international wirksamer und steuerbarer aufstellen. Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch direkt über unsere Terminwahl.
