Krisenkommunikation - aber richtig
In unserer vernetzten Welt stehen Unternehmen vor einer doppelten Herausforderung: Im Fall eines Falles gilt es nicht nur Krisen zu bewältigen, sondern auch mit deren digitaler Verbreitung richtig umzugehen.
Besonders betroffen sind dabei Branchen mit physischen Risiken – wie etwa die Bauindustrie.
Typische Krisenszenarien sind hier etwa:
- Naturgewalten, die Bauprojekte zum Erliegen bringen
- Sicherheitsrisiken oder menschliches Fehlverhalten, die zu Unfällen führen
- Probleme mit Subunternehmern, die sich nicht an die Vorschriften halten
Das Grundprinzip gilt dabei branchenübergreifend: Was früher ein lokaler Zwischenfall blieb, kann heute binnen von Minuten zur überregionalen Krise mit massivem Reputationsschaden werden. Ein einziges Handyvideo, ein kritischer Post oder ein Screenshot kann sich blitzschnell verbreiten. Und schon werden Sicherheitsmängel öffentlich diskutiert, wobei Compliance-Verstöße von Subunternehmen auf das Hauptunternehmen zurückfallen.
Meine Erfahrung zeigt: Resiliente Unternehmen integrieren beide Dimensionen in ihre strategische Planung. Sie antizipieren nicht nur potenzielle Schadensereignisse, sondern auch deren kommunikative Tragweite – und bereiten sich entsprechend vor.